Verkabelung

In einer PV-Anlage werden viele Meter Kabel verlegt.
Dabei wird die gleichstrom- (DC) und die wechselstrom-(AC)-seitige Verkabelung unterschieden.

Die DC-Verkabelung verbindet die PV-Module mit dem Wechselrichter, die AC-Verkabelung bezeichnet die Kabel vom Wechselrichter zum Netzeinspeisepunkt.

 

Hierfür stehen spezielle Solarkabel zur Auswahl. Meist werden für die Solarmodule Verbindungskabel verwendet, die bereits vormontiert sind. Sie müssen über die vorhandenen Steckverbindungen nur noch zusammengesteckt werden.


Bei der Wahl der richtigen Solarkabel sind einige Punkte zu beachten, die im Folgenden kurz dargestellt werden sollen:

  • Witterungs- und UV-Beständigkeit nach HD 605/A1
  • Spannungsfestigkeit bis etwa 1.000 V
  • Säuren- und Laugenbeständigkeit nach EN 60811-2-1
  • Ozonbeständigkeit nach EN 50396
  • Für Temperaturbereiche von - 40° C bis + 125° C geeignet
  • Abriebfestigkeit
  • Mechanische Festigkeit
  • Kurzschlussfestigkeit selbst bei hohen Temperaturen von 250° C
  • Geringe Außendurchmesser, um Platz zu sparen
  • Flammwidrigkeit nach IEC 60332-1-2
  • Halogenfrei nach EN50267-2-2

 

Die Kabelquerschnitte und die Länge der einzelnen Kabelverbindungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die  Leistungsverluste, die aufgrund verschiedener Dinge entstehen können, müssen möglichst gering gehalten werden.

Das optimale Ergebnis erhält man, wenn ein sehr großer Kabelquer-schnitt vorliegt und die Kabellänge möglichst gering ist.
In der Praxis ist dies aber kaum umsetzbar, da beispielsweise Kabellängen von mehr als 50 Meter zwischen Modulen und Wechselrichter keine Seltenheit sind. Oft befindet sich der Wechselrichter im Keller, während die Module auf dem Dach installiert sind. Eine Aufstellung des Wechselrichters auf dem Dachboden wäre jedoch keine Alternative, nicht zuletzt, weil hier einfach zu hohe Temperaturen herrschen.


Sofern die Photovoltaikmodule mittels Reihenschaltung miteinander verbunden sind, was der Regelfall ist, ist es wichtiger, die Kabellänge zwischen Wechselrichter und Einspeisezähler zu minimieren. Die Verluste durch die Kabelverbindungen liegen auf der Wechselstromseite nämlich ungleich höher, als auf der Gleichstromseite.

 

Gesetzliche Vorschriften und Normen zur PV Verkabelung

Die Verkabelung einer Photovoltaikanlage muss natürlich auch verschiedenen gesetzlichen Regelungen, sowie Normen entsprechen. So lassen sich viele Einzelteile von der VDE zertifizieren, die sich neben den Anschlussdosen auch mit Gesamtsystemen, den Steckverbindern und Kabeln, sowie dem Wechselrichter befasst.

Ebenfalls müssen die technischen Anschlussbedingungen (TAB) bei der Installation einer Photovoltaikanlage eingehalten werden.
Diese sind vom Bundesverband der Energiewirtschaft festgelegt worden. Sie können beim BVdEW kostenfrei heruntergeladen werden. Hier wird genau festgelegt, wie die Anschlüsse an das öffentliche Stromnetz vorzunehmen sind.

Bei der Planung der Systeme achten wir auch auf diese Rahmenbedingungen. Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.

Baltz SonnenStrom

Photovoltaik - EnergieManagement

 

Dipl. Ing. Friedrich Baltz

In der Kaupel 20
64405 Fischbachtal

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